PREMIERENFAHRT DER WESTBAHN – MODERNE MOBILITÄT TRIFFT AUF KULTUR

Die Westbahn feierte ihren Start auf der Südstrecke mit einer außergewöhnlichen Premierenfahrt von Wien nach Villach. Unter dem Motto „Kunst und Kultur auf Schiene in Kärnten/Koroška“ verschmolz die moderne Mobilität des schnellsten Zuges Österreichs mit der kulturellen Vielfalt Kärntens und machte die Jungfernfahrt zu einem einzigartigen Erlebnis.
PREMIERENFAHRT VERBINDET MOBILITÄT MIT KULTURELLER VIELFALT KÄRNTENS
Während der rund dreieinhalbstündigen Premierenfahrt boten Kärntner Künstler:innen in neun Waggons ein abwechslungsreiches Bordprogramm und verwandelten den Hochgeschwindigkeitszug in eine kulturelle Bühne.
Zum Einsatz kam einer der drei brandneuen Hochgeschwindigkeitszüge des Typs „SMILE“ des Schweizer Herstellers Stadler. Dieser sowie auch die beiden anderen Züge werden künftig täglich zwischen Wien, Graz, Klagenfurt und Villach verkehren und sind vollständig mit Kultursujets foliert. Präsentiert werden darauf unter anderem die Künstlerstadt Gmünd, das Ensemble Porcia, das Ingeborg Bachmann-Haus, der Carinthische Sommer, das Museum Moderner Kunst Kärnten, das Landesmuseum Kärnten, das Lassnig Atelier, die Kulturstadt Bleiburg/Pliberk, das Liaunig Museum in Neuhaus/Suha sowie das Theater Heunburg.
„Kärnten ist eines der kulturell reichsten Bundesländer Österreichs mit großer Tradition in Literatur, Malerei, Tanz und Bildhauerei. Kärnten ist weit mehr als Kulisse mit Seen oder Bergen. Wenn wir diese Stärken sichtbar machen, wird das Bundesland als Kulturraum noch attraktiver.“
- Haupteigentümer der Westbahn Hans Peter Haselsteiner
Westbahn-Geschäftsführer Marco Ramsbacher betont: „Wenn moderne Mobilität und kulturelle Identität zusammenspielen, entsteht ein echter Mehrwert für die Menschen und für die Region. Als gebürtiger Kärntner freut es mich besonders, dass wir mit dem SMILE-Hochgeschwindigkeitszug und unserer neuen Westbahn-Verbindung die Vielfalt Kärntens sichtbar machen.“
„Für uns ist diese Verbindung mehr als eine neue Strecke. Wir wollen zeigen, dass moderne Mobilität Qualität, Komfort und Inhalt verbinden kann. Diese Premierenfahrt steht genau dafür: schneller unterwegs sein und dabei mehr erleben“, ergänzt Westbahn-Geschäftsführer Thomas Posch.
DER ZUG ALS BÜHNE
Während der Premierenfahrt wurde die Reise selbst zu einem Erlebnis, und der Zug zum Schauplatz für kulturelle Highlights. Die Fahrt startete in Wien mit Zwischenstopps in Graz und Klagenfurt. Neun Künstlergruppen belebten die Waggons. Die Gäste mussten dabei ihre Plätze nicht verlassen, da Kunst und Kultur direkt zu ihnen gebracht wurden und sie so mitten im Geschehen waren.
Beim Halt in Klagenfurt wurde der Zug vom Stadttheater Klagenfurt mit Musik und Performance in Empfang genommen. Die Fahrt endete in Villach mit einem Festakt, der Beiträge der Stadtkapelle des Eisenbahnmusikvereins, der Jauntaler Trachtenkapelle sowie eine musikalische Umrahmung durch Silvia Igerc und Arthur Ottowitz umfasste.
Für die künstlerische Gestaltung des Programms war ein hochkarätiges Kreativ-Team verantwortlich: Nadja Kayali (Carinthischer Sommer), Florian Eisner (Ensemble Porcia), Andreas Ickelsheimer (Heunburg Theater) und Arthur Ottowitz (Werner Berg Museum Bleiburg/Pliberk).

Durch die neue Verbindung und den Einsatz der SMILE-Hochgeschwindigkeitszüge legt die Westbahn besonderen Wert auf Qualität und positioniert sich eindeutig: Es geht nicht nur darum, schneller anzukommen, sondern vor allem darum, besser unterwegs zu sein.


